Roger Pfaff - Private Website Es gibt nicht nur Arbeit im Leben!
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Motorradfahren

Ich fahre seit ich 18 Jahre alt bin.

Nach Kawasaki Z200 im Studium ging es anschließend auf eine Honda CBX 550F und 1996 auf eine Honda ST1100 mit der ich bis 2018 100.000km gefahren bin. Seit 2018 fahre ich nun das Nachfolgemodell ST1300.

Die ST1100 gilt ja als der Supertourer schlechthin und seine Haltbarkeit ist legendär.
Außer Plattfuß, eine Glühbirne, etliche Batterien und Reifen gab es nur neue Handgriffe (Kleber gelöst) und ein Radlager. Das war es.

Dier ST1300 wird sich insofern die nächsten Jahre beweisen müssen.
Ich werde gefragt, was die Unterschiede sind, denn kaum Jemand gibt seine ST1100 her: Nun: Die ST1100 war wie eine Boing 747, alles zu seiner Zeit perfekt gemacht, an nichts gespart, kann alles, vom Brötchen holen bis ans Mittelmeer und das zu jeder Zeit (ich habe z.B. noch nie Öl nachgefüllt!). Tanken, Reifenluft und 1 bis 2x im Jahr eine gründliche Wäsche. Ansonsten bin ich einfach immer losgefahren, ob 2 km oder 6000 km (Norwegen), ganz egal und bei (fast) jedem Wetter. Jeder Pilot ist stets erfreut diese zu pilotieren, Alter und Laufleistung spielen überhaupt keine Rolle (wie früher bei meinem Saab 9000). Die neue ST1300 ist wie ein Airbus A380, der sich fliegt wie ein A320. Die ST1300 kann alles ein bisschen besser: (Noch) viel besseres Handling (fährt sich wie eine 600er), ein noch besserer Motor, besseres Fahrwerk, bessere Scheibe, größere Koffer, alles eben moderner. Dazu natürlich mehr Technik ABS und tolle Bremsen mit CBS, KAT, Einspritzung, Bordcomputer, elektrisch verstellbares Windschild (genial) usw. Kurzum bei direktem Vergleich ist man doch überrascht, wie viel sich in den Jahren verändert hat. Die ST1100 ist und war Premium und seinerzeit sicherlich nicht besser zu machen. Die ST1300 ist einfach konstruktiv Jahrzehnte neuer.
Nur der Hintern tut mir auf dem nun verstellbaren Sitz weh...